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In der Gemarkung Gerlachshausen leben ca. 580 Einwohner auf einer Grundfläche von 5,28 km².
Der Name weist auf eine frühe fränkische Gründung hin, die den Vorfahren der späteren Grafen von Castell zu Lehen wurde. Auf diese Zeit gehen die Reste einer Wehranlage (Burgstall) in der Schlossgasse zurück.
Gerlachshausen wird zum ersten Mal in einer Urkunde vom 21.4.918 erwähnt. Danach übergibt Bischof Dracholf von Freising und Kommendatarabt von Münsterschwarzach seinen Besitz in Gerlachshausen der Abtei Münsterschwarzach. 1115 fielen auch die castellschen Güter des Dorfes und das Patronat über die Pfarrei Gerlachshausen an die Abtei Münsterschwarzach; Gerlachshausen war klösterliches Zehntdorf geworden.
Es blieb in der Zukunft von Kriegsfolgen nicht verschont. Soldaten des Markgrafen legten 1461 Feuer an die Häuser; nach dem Abzug der Schweden lebte 1637 noch ein Mann im Dorf. Mit der Inbetriebnahme des Umgehungskanals ist Gerlachshausen zu einem wichtigen Ort an der Wasserstraße geworden.
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