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In der Gemarkung Münsterschwarzach leben ca. 590 Einwohner auf einer Grundfläche von 0,83 km².
Die Ortsgeschichte von Münsterschwarzach ist eng mit der des Klosters verbunden. Um 880 übersiedelten Mönche von Megingaudhausen (gegr. 816 bei Scheinfeld(Mfr)) nach Münsterschwarzach und traten die Nachfolge des dortigen älteren Frauenklosters an. Dieses Frauenkloster wurde um 780 in Münsterschwarzach nahe der Mündung des Schwarzachflüsschens in den Main gegründet. Zuerst wohnten wohl nur Hintersassen beim Monasterium; am Ort blühenden religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens wurden dann auch Handwerker und Dienstleute seßhaft. Seit etwa 1130 besaß der Abt das Patronat über die Urpfarrei Gerlachshausen vom Grafen Castell. Als Stadtschwarzach nach 1341 geistlich selbstständig wurde, behielten Mönche die Seelsorge für "die Leute vor dem Kloster". In allen folgenden Jahrhunderten teilte das Dorf die wechselvollen Geschicke der Abtei. Dem neuen Markt Schwarzach schloß sich die Gemeinde Münsterschwarzach 1973 an.
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